Internet in Ägypten gekappt


Das war natürlich eine sehr drastische Maßnahme gewesen. Im ganzen Land das Internet zu kappen war keine wirklich gute Idee. Trotzdem bewundere ich den Erfindungsreichtum der Hackergruppen vor Ort. In solchen Fällen packen sie die Modems aus und versuchen sich mit FIDO. Wem FIDO nichts sagt, es ist eine Kommunikationsmöglichkeit, die auf jeden Schnickschnack von HTML verzichtet. Es wird eine reine Textnachricht übermittelt. Neben der Möglichkeit einem anderen Nutzer eine Nachricht zu senden (vergleichbar mit der heutigen eMail), bot FIDO so genannte Bretter an. Diese Bretter waren nach verschiedenen Themen sortiert, und boten eine Diskussionsplattform.

Neben Fido gab es 1984 auch ein Zerberus Netz, das von padeluun initiiert wurde. Im Gegensatz zu FIDO war Zerberus ein klassisches Mailboxnetz. Man wählte sich per Modem auf einem nächststehenden Computer ein, der eine Mailboxsoftware am Start hat. Diese Software regelt im wesentlichen die Benutzer und deren Aktionen. Bei meinem letzten Mailboxaufenthalt waren 20 Minuten vorgegeben, in der man seine Nachrichten lesen und schreiben konnte. Danach gab es eine Zwangstrennung um auch anderen Benutzern die Möglichkeit zu geben, sich einzuwählen. Wie in FIDO gab es auch hier die Möglichkeit zur Diskussion, oder zum einfachen Nachrichten versenden.

Vielleicht lohnt es sich, die alten Modems nicht wegzuwerfen, falls unsere Regierung den „Internet-Aus-Schalter“ auch installiert. 😉

Kinderschändung und die Richtlinie 2006/24/EG


Heute gab es auf netzpolitik.org einen Interessanten Artikel zu lesen: http://www.netzpolitik.org/2010/smile29-eu-mit-der-kipo-keule-gegen-google/

Günter Freiherr von Gravenreuth ist verstorben!


Eigentlich freut man sich nicht über den Tod  eines Menschen, aber Günter Freiherr von Gravenreuth habe ich dies wirklich gewünscht. In den 80er Jahren tauchte er dsa erste Mal auf, mit den „Tanja“ Briefen. In diesen Briefen gab er vor, ein junges Mädchen zu sein, das gerne Computerspiele tauschen möchte. Wer darauf einging, hatte wenige Tage später eine Abmahnung über mehrere hundert Mark von seiner Kanzlei bekommen. In den 90ern war er im Markenrecht tätig gewesen. Auch hier bediente er sich den Abmahnungen. Es ist nicht schlimm, das er Urheber vertreten hatte, aber es war schlimm, wie er es tat. Abmahnanwälte haben kaum etwas anderes zu tun, als im Internet und anderen Medien nach Sündern zu fahnden. Dann schreiben Sie den Urheber an, und bieten an, sie zu vertreten. Diese und andere Taktiken machten Gravenreuth zu einer zwielichtigen Persönlichkeit. Und seine Taten wurden auch nicht von allen gutgeheißen. Nun ist er aus eigener Hand gestorben. Nun denn: Ad mortem festinamus.

Quelle: http://www.gulli.com/news/selbstmord-g-nter-freiherr-von-gravenreuth-ist-tot-2010-02-22

Disclaimer: Dieser Artikel beruht auf der freien Meinungsäußerung.

Erstes Interview mit Frau Köhler


Unsere neue Familienministerin Frau Köhler hatte in ihrem Twitter ein Link zu Youtube geposted. Der Link führt zu einem sehr amüsanten Interview auf der ARD Mediathek. Wie gesagt: amüsant. Schaut mal rein.

Pressemitteilung: Dieter Bohlen befürwortet Ziele der Piratenpartei


Wie hier zu lesen, befürwortet Dieter Bohlen die Ziele der Piratenpartei. Auch er habe früher im Radio die Musik mitgeschnitten und wohl auch verteilt. Wie bestimmt jedes Kind/Jugendlicher der 80er Jahre. Es gab speziell dazu leere Kassetten die man bespielen konnte. Leider wollen viele dieses Recht dem Internet nicht zugestehen. Musikdownloads werden kriminalisiert. Schön das wenigstens Dieter einsetzt 🙂

Slides published


Now i would like to announce, that the Slides from the Tals who i held in the openSUSE Conferebce, are published. You can just go to the „Talks“ Tab from this Blog 🙂

Rette deine Freiheit


Nachdem ich erst kürzlich dem Kurtzfilm „Du bist Terrorist“ empfohlen habe, kommt nun die Fortsetzung aus gleicher Feder. Viel Spaß beim anschauen. http://rettedeinefreiheit.de/

Zensursula


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Chaos Computer Club fordert bundeseinheitliche Nummernschilder für Polizisten


Im Rahmen der Demonstration „Freiheit statt Angst“ kam es zu Übergriffen der Polizei auf Teilnehmer der Demonstration und unbeteiligte Passanten. Ein Video eines besonders brutalen Übergriffs wurde von einem Mitglied des Chaos Computer Club (CCC) in hochauflösender Qualität gefilmt und im Internet verbreiten. Der CCC verurteilt die Angriffe aufs Schärfste und fordert die Durchsetzung der Kennzeichnungspflicht für Polizeibeamte auf Demonstrationen sowie regelmäßige psychologische Überprüfung von Polizisten, die in direkten körperlichen Kontakt mit Demonstranten kommen.

Der gefilmte Übergriff [1] fand nach Beendigung des Demonstrationszuges abseits der Kundgebung statt. Nach Angaben der Polizei [2] behinderte der im Video geschlagene und dann festgenommene Fahrradfahrer polizeiliche Maßnahmen. Er wollte sich jedoch seinerseits nur nach der Dienstnummer der Beamten erkundigen, um eine Anzeige gegen eine vorher erfolgte Festnahme zu erstatten. [3]

Wenn die Identifikation von gewalttätigen Polizisten durch die Beamten selbst so unterlaufen wird, bleibt als einzige nicht die polizeilichen Maßnahmen störende Option das Anbringen von gut sichtbaren auf der
Veranstaltung eindeutigen Identifikationsnummern an den eingesetzen Kräften. Die zur Kennzeichnung von Kraftfahrzeugen eingesetzte Schriftart eignet sich dabei gut für eine Erkennung von Straftätern in der Polizei auch auf unscharfen und verwackelten Bildern.

Auch bei anderen öffentlichen Veranstaltungen wie Fußballspielen und politischen Demonstrationen gab es zuletzt immer häufiger Berichte von unverhältnismäßiger Gewalt der Polizei gegen Zuschauer und Demonstranten. Offensichtlich kann man die Übergriffe – wie sie nun zum ersten Mal in HD-Qualität dokumentiert wurden – nicht als bedauerliche Einzelfälle abtun. Innerhalb der Polizeitruppe gibt es einzelne Beamte, die – auch unter Deckung ihrer Kollegen – Veranstaltungen zum Aggressionsabbau benutzen. Andy Müller-Maguhn, Sprecher des CCC sagte, „Polizeieinsätze dürfen kein rechtsfreier Raum sein, die im Schutz der
Anonymität zu Entgleisungen einladen.“

Während bisherige Berichte über Polizeiübergriffe zu leichtfertig als übertrieben abgetan wurden, gibt es nach Erscheinen dieses Videos keinen Zweifel mehr. Wir fordern daher weiter, Polizisten regelmäßig Kontrollen zu unterziehen, ob sie die charakterliche Festigkeit besitzen, der teils aufgeheizten Stimmung in großen Menschenmengen gelassen und unter verhältnismäßigem Einsatz des ihnen vom Souverän eingeräumten Gewaltsmonopols zu begegnen.

Werden von Polizisten begangene Straftaten nicht mit der selben Härte verfolgt wie die ebenfalls verabscheuenswürdigen Angriffe von Demonstranten auf die Beamten, und wenn falsch verstandener Korpsgeist die Strafverfolgung behindert, besteht die Gefahr, dass das Internet als öffentlicher Pranger  mißbraucht wird. Der Achtung vor unserem Staat und seinen Organen wird durch Vertuschung dieser Vorkommnisse ein Bärendienst erwiesen.

Links

[1] http://www.mininova.org/tor/2947142
[2] http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/138631/index.html
[3] http://blog.adrianlang.de/?p=670

Bundesdatenschützer lehnt Beufsichtigung der Internet Sperrlisten ab


Einfach Klasse: Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat sich gegenüber der Berliner taz als nicht zuständig für die Beaufsichtigung einer Sperrliste erklärt, die Grundlage für die Blockade von Webseiten mit kinderpornografischen Inhalten sein soll. „In der Thematik kenne ich mich nicht aus“, verdeutlichte Schaar gegenüber der Zeitung.

Die anderen der Regierung kennen sich auch nicht aus, und sprechen mit. Allen voran unere Bundesfamilienministerin.

Referenz:

http://www.heise.de/newsticker/Bundesdatenschuetzer-lehnt-Aufsicht-einer-Webseiten-Sperrliste-ab–/meldung/140455/from/rss09

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