Kinderschändung und die Richtlinie 2006/24/EG


Heute gab es auf netzpolitik.org einen Interessanten Artikel zu lesen: http://www.netzpolitik.org/2010/smile29-eu-mit-der-kipo-keule-gegen-google/

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Rette deine Freiheit


Nachdem ich erst kürzlich dem Kurtzfilm „Du bist Terrorist“ empfohlen habe, kommt nun die Fortsetzung aus gleicher Feder. Viel Spaß beim anschauen. http://rettedeinefreiheit.de/

Netzsperren in Deutschland


Traurig aber wahr. Frau von der Leyen wünscht Internetsperren in Deutschland. Grund ist der in der Politik immer allseits beliebte Hexenjagt auf die Kinderpornographie. Selbstredend ist die Kinderpornographie eine sehr ernstzunehmende Sache, gerade wenn man bedenkt, dass die Kinder ausgebeutet werden. Wenn man aber Herrn Thauss glauben schenkt, ist das Internet „out“. Um heute an „Grünkram“ (so wird frische Bilderware in der Szene genannt zu kommen, ist der persönliche Kontakt vonnöten. Vor einigen Jahren war es viel eher der Fall, das man auf solche Seiten kommt. Damals hatte ich alles was ich beim Surfen fand an: cybercrime@fbi.gov submitted, da die meisten dieser Server in den Staaten standen. Da also mittlerweile der persönliche Kontakt zwingend notwendig ist, ist auch die Internetsperre wegen DIESEN Gründen nichtig. Aber gehen wir mal den Gedanken weiter. Wir sperren also solche Seiten, und irgendwann landen nach und nach weitere Seiten auf dem Index. Es werden Seiten von politischen Randgruppen gefiltert, dann vielleicht Privatpersonen, die der Politik unangenehm sind. Wie zum Beispiel Andrej Holm. Wenn wir Internetsperren zulassen, werden wir einen Teil unserer selbst einsperren. Das Internet ist von je her dezentral organisiert. Wir haben ein Recht auf freie und ungehinderte Kommunikation. Diese wir aber eingeschränkt durch den Vorschlag Frau von der Leyens. Dann leben wir bald wie in China. Vielleicht mit einer eigenen German Firewall?

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Kinderpornographie: Netsperren


Ursula von der Leyen plant im großen Stile Netzsperren (http://feeds.gulli.com/~r/gulli/~3/3np5UYmFVR4/). Was aber gar nicht so einfach ist. Wenn man IP-Netzbereiche sperrt, werden auch andere Webseiten gesperrt. Von daher wäre die Möglichkeit schlecht. Die andere Möglichkeit wäre, Blacklists mit den Hashes der Kinderpornobilder zu machen. Dafür benötigt man aber bereits Bilder um Hashes zu berechnen. Ich für meinen Teil bin gegen Netzsperren, gleich welcher Art.
Ein Markt ist der Ort wo Angebot und Nachfrage zusammentreffen. Da man die Nachfrage nicht einfach regulieren kann, muss das Angebost stoppen. Das was im Internet angeboten wird, ist aber nur die Spitze des Eisbergs. Thauss hatte recht. Man sollte mit verdeckten Ermittlungen arbeiten. Alles andere ist mist.