Internet in Ägypten gekappt


Das war natürlich eine sehr drastische Maßnahme gewesen. Im ganzen Land das Internet zu kappen war keine wirklich gute Idee. Trotzdem bewundere ich den Erfindungsreichtum der Hackergruppen vor Ort. In solchen Fällen packen sie die Modems aus und versuchen sich mit FIDO. Wem FIDO nichts sagt, es ist eine Kommunikationsmöglichkeit, die auf jeden Schnickschnack von HTML verzichtet. Es wird eine reine Textnachricht übermittelt. Neben der Möglichkeit einem anderen Nutzer eine Nachricht zu senden (vergleichbar mit der heutigen eMail), bot FIDO so genannte Bretter an. Diese Bretter waren nach verschiedenen Themen sortiert, und boten eine Diskussionsplattform.

Neben Fido gab es 1984 auch ein Zerberus Netz, das von padeluun initiiert wurde. Im Gegensatz zu FIDO war Zerberus ein klassisches Mailboxnetz. Man wählte sich per Modem auf einem nächststehenden Computer ein, der eine Mailboxsoftware am Start hat. Diese Software regelt im wesentlichen die Benutzer und deren Aktionen. Bei meinem letzten Mailboxaufenthalt waren 20 Minuten vorgegeben, in der man seine Nachrichten lesen und schreiben konnte. Danach gab es eine Zwangstrennung um auch anderen Benutzern die Möglichkeit zu geben, sich einzuwählen. Wie in FIDO gab es auch hier die Möglichkeit zur Diskussion, oder zum einfachen Nachrichten versenden.

Vielleicht lohnt es sich, die alten Modems nicht wegzuwerfen, falls unsere Regierung den „Internet-Aus-Schalter“ auch installiert. 😉

Aktuelle Diskussionen über Muslime und Migranten


Ja, in der letzten Zeit sind viele Meldungen auf meinem PC eingegangen, die mich interessierten. Ich möchte in diesem Statement meine eigenen Überlegungen kundtun.

Mein erstes Statement bezieht sich auf diesen Link. In diesem Bericht ist von einem deutschen mit einer Indonesischen Frau in einem muslimischen Land lebt. Die Presse hat hier im besonderen die "Straftat" (Zitatzeichen nicht von mir) herausgearbeitet, dass er als Ungläubiger mit Schuhen nach Anbruch des Rammadan betreten habe, und ungerechterweise wohl 6 Jahre im Gefängnis steckt. Allerdings stand in dem Bericht auch, dass er "gut integriert" (Zitatzeichen nicht von mir) sei. Doch was soll der Quatsch? Wenn ich in einem muslimischen Land lebe, dann weiß ich, dass ich nicht mit Schuhen in eine Moschee gehe. Dass sich die Muslime dort beleidigt fühlen kann ich nachvollziehen, zumindest aus ihrer Sicht. Er wollte in der Moschee eine Straftat ansprechen und hat dabei selbst eine Straftat begangen. Somit sitzt er (wenn die Meldungen und meine Schlussfolgerungen richtig sind) zu Recht im Gefängnis.

Wer nun meint, ich sei Deutschfeindlich, dem möchte ich sagen, dass ich diesen Masstab der Integration auf alle anwende. Thilo Sarrazin machte auch in den letzten Tagen durch sein Buch aufmerksam. Und ja, ich habe auch eine Meinung zu Migration. Sarrazin sprach über Migranten, die nur zu Hause sitzen, Kinder zeugen und dem Staat auf der Tasche liegen. Für diese Gruppe teile ich die Meinung Sarrazins. Allerdings haben wir auch andere Migranten. Die IT Branche lädt Inder mit einer Greencard ein, weil wir nicht genügend qualifizierte Menschen in Deutschland haben. Und so geben diese Migranten einen Teil zurück an Deutschland.

Eine Art der Migrationspolitik ist mir aber immer ein Dorn im Auge. Jeder, der ersteinmal hier ist, kann seine Eltern und Großeltern nachholen. Diese sprechen aber oft kein Brocken Deutsch. Dort würde ich einen Einwanderungsstop machen, und allen auferlegen, dass Sie entweder vor Eintritt oder nach danach innerhalb von 6 Monaten einen Deutschkurs besuchen müssen. Denn was soll eine russische Oma sagen, wenn Sie überfallen wird und die Polizei anruft?

Ich selbst habe mir die Mühe gemacht, die russische Sprache zu erlernen, um mit diesen Menschengruppen zu kommunizieren, aber das selbe erwarte ich auch von allen Einreisenden.

Das wir in Deutschland zu wenige Fachkräfte haben, liegt auch an unserer Bildungspolitik, die dringend überarbeitet werden sollte. Doch damit werde ich mich später beschäftigen, nachdem ich Sarrazins Buch gelesen habe.

Kinderschändung und die Richtlinie 2006/24/EG


Heute gab es auf netzpolitik.org einen Interessanten Artikel zu lesen: http://www.netzpolitik.org/2010/smile29-eu-mit-der-kipo-keule-gegen-google/

Soziologieprofessor will Unterschicht finanziell austrocknen


„Die Kinder von Hartz IV-Empfängern sind minderwertig, sie sind dümmer und fauler als die Kinder von anderen deutschen Müttern und ihre Ausbildungsfähigkeit steht in Frage. Sie werden in Zukunft den hohen Qualifikationsanforderungen der Gesellschaft nicht mehr genügen. Diese Kinder entstammen einer Unterschicht, die sich durch Sozialhilfe immer mehr vergrößert und hemmungslos vermehrt und den Leistungsträgern auf der Tasche liegt. Das ist eine Gefahr für Deutschland. Während sich die Unterschicht so vermehrt, bekommen die deutschen Frauen der Leistungsträger zuwenig Kinder. Der Staat muss also das weitere Kinderkriegen der Unterschicht verhindern, indem man deren Angehörigen die Lebensgrundlage entzieht. Deutschland braucht diese minderwertigen Kinder nicht, sondern es braucht die sozial wertvollen Kinder der Karrierefrauen.“

Diesen Konsens brachte Telepolis nach einem Gastbeitrag des Professor für Sozialpädagogik an der Universität Bremen Gunnar Heinsohn in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Ganz große Klasse kann ich da nur sagen. Herr Heinsohn hatte garantiert noch niemals Hartz IV bezogen und mit Kindern davon leben müssen. Ich weiß nicht so recht, aber irgendwie hört sich das nach etwas aus dem dritten Reich an. Dort stand noch „Arbeit macht frei“ über Arbeitsplätzen für die Unterschicht. Wir können doch auch gleich das Modell China anwenden. Alle unwerten Kinder der Unterschicht werden per Dekret abgetrieben, und nur die Oberschicht darf überleben. Ein weiterer Punkt vergisst der Herr Professor. Die Kinder von Karrierefrauen, was werden die denn groß fürs Leben von ihrer Mutter angeleitet? Die Unterschicht mag ärmer sein, und auch ungebildeter, aber das liegt nicht an der Schicht selbst, sondern an einem Bildungschaos. Und die Mütter der Unterschicht sind wenigstens für ihre Kinder da. Ich weiß nicht, ob sie da mithalten können Herr Heinsohn. Wenn wir die ganzen Professoren einsparen würden, und dieses Geld in den Bund fließen würde, könnten wir den Soli Zuschlag abschaffen und ein wirtschaftswachstum erleben. Aber leider werde ich dies nicht erleben. Schwenken wir die Fahnen, und gehen auf die Straße für Liberte, Fraternite und Egalite. Just my 2 cents.

Bildquelle:http://www.chrismittler.de/images/abtreibung2_000.jpg

Erstes Interview mit Frau Köhler


Unsere neue Familienministerin Frau Köhler hatte in ihrem Twitter ein Link zu Youtube geposted. Der Link führt zu einem sehr amüsanten Interview auf der ARD Mediathek. Wie gesagt: amüsant. Schaut mal rein.

Wie man einen Wikipediaartikel liest


Diese Frage habe ich mir schon sehr oft gestellt. Neben der kürzlichen „Relevanzdiskussion“ stellt sich einem Wikipedianutzer immer die Frage, ob die Inhalte wirklich wahr sind, und wie man es prüfen kann. Kris Köhntopp einer der Aktivisten um Wikipedia zu verbessern hat einen interessanten Blog Artikel geschrieben, der sich genau mit dieser Frage beschäftigt. Viel Spaß beim Lesen…
http://blog.koehntopp.de/archives/2695-Wie-man-einen-Wikipedia-Artikel…-liest.html

Depression: Die schleichende Krankheit


Wir wir bestimmt in den Nachrichten erfahren haben ist das Fussball Idol Enke tod. Depressionsbedingte Selbstmorde sind in Amerika sogar doppelt so häufig, wie Verkehrsunfälle, berichtete Pro7 Newstime in der heutigen 18:00 Uhr Sendung.

Doch was bringt einen Menschen mit Depressinen dazu, alles geheimhalten zu wollen? Es ist zum einene die Natur der Krankeheit selbst, aber auch die mangelnde Akzeptanz in der Gesellschaft. Wir müssen verstehen, dass die Depression eine Krankheit wie jede andere ist. Es ist weit mehr, als ein „schlecht drauf sein“. Sie ist eine Krankheit, die das komplette soziale Umfeld eines Menschen verändert. In akuten Phasen können sämtliche sozialen Kontakte abbrechen.

Ich selbst mit manisch-depressiver Diagnose empfinde depressive Episoden, wie wenn ich am Fussboden festgekettet bin, und nicht aufstehen kann. Kurioserweise ist dies keine Einbildung, sondern real. Menschen in akuten depressiven Episoden sind oft unfähig irgendetwas zu tun, auch wenn es etwas trivial ist.

Was ist wichtig für die Zukunft? Für uns, die Betroffenen und unsere Familienmitglieder ist es wichtig, offen darüber zu sprechen und jedwede proffessionelle Hilfe anzunehmen. Unsere Krankheit ist nicht wie ein Beinbruch nach aussen sichtbar. Daher müssen wir unsere Emfindungen mit anderen teilen. Erst mit der Familie und dann als gesamte Familie zu der Krankheit stehen. Mit seinen Freunden, Arbeitgebern und anderen die Interesse bekunden.

Für die anderen ist es wichtig, sich zu informieren, damit man sich gegenseitig stärken kann.

Zur weiteren Literatur habe ich eine Linkliste angefügt.

Linkliste:

http://de.wikipedia.org/wiki/Depression (Wikipedia Thema Depression)

http://de.wikipedia.org/wiki/Bipolare_St6rung (Wikipedia Thema Manische Depression/Bipolare Psychose)

http://www.dgbs.de (Deutsche Gesellschaft für bipolare Störung)

http://www.lvpe-rlp.de (Landesverband Psychiatrie Erfahrener)